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„Zwischen den Bildern, die der Einzelne von sich nach außen vermittelt und denen, die er sich augenschein-lich von sich selbst macht, klaffen Welten – scheinbar ohne Brücken. Man wüsste gerne, wer in ihnen wohnt.“

Wolfgang Winkler 2009 in “tage des glücks“ von Maslowski/Grenzhaeuser

Minka Maslowski und Nathalie Grenzhaeuser inszenieren sich seit 1993 in gemeinsamen Fotografien, – parallel zu ihrer Arbeit als jeweils eigenständige Künstlerinnen.

Teils spontan, teils nach langwieriger Recherche, bringen sie per Selbstauslöser Paarkonstellationen auf die Bildfläche. Dieses Zusammenspiel der Protagonis-tinnen, in ihrer Doppelrolle als Beobachterinnen und Akteurinnen zugleich, verleiht ihren Fotografien den Charakter eines Vexierbildes und eine Doppelbödigkeit, die sowohl als Abgrund wie auch als Horizont verstanden werden kann. So erscheinen auch die Persönlichkeiten ihrer Serien einerseits real und doch mit einer Flüchtigkeit behaftet, die die Zerbrechlich-keit jener Momente betont.

Im Lauf der Jahre entstand ein umfangreiches Bildarchiv. Schrittweise haben Maslowski/Grenzhaeuser begonnen, die „Geschichten“ daraus miteinander zu verknüpfen und in einen neuen Kontext und Gedankenraum zu setzen. Zwischen den einzelnen Bildern entfalten sie eine Reihe von „broken stories“.